Bad Luck Bananas
This post explains what can happen if you bring 15 bananas on board
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2/9/20266 min read


Bananas are bad luck. That's what they say on boats. And, after a particularly unfortunate event, we'll start saying it too.
We had left Nanny Cay Marina early Saturday morning, after a quick stop at the grocery. We bought 15 bananas. That's right, 15. We got a bunch of them, because we had not seen bananas being sold anywhere since we left Puerto Rico and all of a sudden everyone wanted bananas. Before sailing to our final destination for the night, we first headed to Wanderlusts's home base - the Catamaran Company in Hodges Creek Marina. We stopped there for 1-2 hours, to drop off some old stuff we didn't want that was on the boat as part of the charter package, including a huge toaster, a huge cooler, and a huge trash can. Since we couldn't find a cart, me and my Dad carried the cooler and the bag to the marina office, very thankful for the AC in the office we had to wait in. Once we went back to the boat, Teo and Steve, who work at Cat Co and know the boat well, stopped by. Steve was there to fix our safe. And by fix, I mean find the key for us. Teo was there to take a look at our new batteries, and Steve got interested in it as well. After they both took a look, we took them inside to show them our table that had the corner cut off in a terrible woodworking job, when Teo noticed all the bananas we have. He looked at us and said: "did you know bananas are bad luck on a boat?" No, no we didn't.
It turns out that back in the day, bananas were considered bad luck for sailors, especially fishermen. Appearently, back in the 1700s, ships that were transporting bananas often encountered disaster. Bananas were also considered bad luck because they perished quickly, and made other fresh produce go bad faster by emitting ethylene gas. This attracted pests, such as venomous snakes, and spiders. They also attracted rats and mice. Many fisherman considered them bad luck because they scared away the fishes.
We finished laughing, and then set off, after sending off some emails, and making new ones with Cat Co and somebody to fix our rudder.
We were on our way to a secret nook just off Norman Island (also known as Treasure Island due to rumors of pirates using it as a treasure hide-out back in the 1700s). We found a spot we liked, and prepared to drop anchor. Plot twist: Our windlass wasn't working! It was jammed and the anchor chain was super taught and not moving. The windlass is the piece of machinery that lowers our anchor. It was about 4 pm by this time, so we needed to find a good spot to spend the night. So my mom took the steering wheel while my dad started working on the anchor to see if he could get it to work. We drove off in search of nearby White Bay, which supposedly had mooring balls so we could secure the boat without using an anchor. While under way, we tried to fix our windlass. Just in case the anchor got loose, my dad attached an anchor hook to stop it. Over ¾ of the way to white bay, we got the anchor working and it began moving. For a second - maybe less - we celebrated! But because of the weight of the anchor, and the force of gravity, the anchor kept on going...and going...and going. My mom put the boat in neutral. We watched the anchor, the entire chain, even the bitter end (the piece of rope at the end of the anchor chain secured to the boat so the anchor chain doesn't accidentally fall in the water all the way) rip off and disappear under the water. Then, the noise stopped. Our anchor was now far far below our boat. That's right, our anchor and the entire chain attached to it was now somewhere beneath us, and no longer on our boat. We are now moored in White Bay until Tuesday, when we leave for Sopers Hole once again to get a new anchor and some more stuff fixed. So it just goes to show, when life gives you bananas, make banana bread immediately.
The next day, we did make banana bread, and banana pancakes, and we ate the rest of the bananas to get rid of all of them. And, just to be sure we got rid of all the bad luck too, we also finally did a real boat renaming ceremony and toasted Wanderlust. So from here on out, it should be smooth sailing!
Bananen bringen Unglück. Das sagt man zumindest auf Booten. Und nach einem besonders unglücklichen Ereignis werden wir das wohl auch sagen.
Wir hatten die Nanny Cay Marina am frühen Samstagmorgen verlassen, nach einem kurzen Stopp im Supermarkt. Wir kauften 15 Bananen. Genau, 15. Wir nahmen gleich einen ganzen Bund mit, weil wir seit unserer Abreise aus Puerto Rico nirgends Bananen gesehen hatten und plötzlich alle Bananen wollten. Bevor wir zu unserem endgültigen Ziel für die Nacht segelten, fuhren wir zuerst zur Basis von Wanderlust – der Catamaran Company in der Hodges Creek Marina. Wir hielten dort für ein bis zwei Stunden an, um einige alte Sachen abzugeben, die wir nicht mehr brauchten und die Teil des Charterpakets waren, darunter ein riesiger Toaster, eine riesige Kühlbox und ein riesiger Mülleimer. Da wir keinen Wagen finden konnten, trugen mein Vater und ich die Kühlbox und die Tasche zum Büro der Marina, sehr dankbar für die Klimaanlage im Büro, in dem wir warten mussten. Als wir wieder auf dem Boot waren, kamen Teo und Steve vorbei, die bei Cat Co arbeiten und das Boot gut kennen. Steve war da, um unseren Safe zu reparieren. Und mit „reparieren“ meine ich, den Schlüssel für uns zu finden. Teo wollte sich unsere neuen Batterien ansehen, und Steve interessierte sich auch dafür. Nachdem sie sich beide die Batterien angesehen hatten, nahmen wir sie mit hinein, um ihnen unseren Tisch zu zeigen, dessen Ecke durch eine schlampige Schreinerarbeit abgeschnitten war. Da bemerkte Teo all die Bananen, die wir hatten. Er sah uns an und sagte: „Wusstet ihr, dass Bananen auf einem Boot Unglück bringen?“ Nein, das wussten wir nicht.
Es stellte sich heraus, dass Bananen früher als Unglücksbringer für Seeleute, insbesondere Fischer, galten. Angeblich gerieten Schiffe, die im 18. Jahrhundert Bananen transportierten, oft in Schwierigkeiten. Bananen galten auch deshalb als Unglücksbringer, weil sie schnell verdarben und durch die Abgabe von Ethylengas auch andere frische Lebensmittel schneller verderben ließen. Das zog Schädlinge wie Giftschlangen und Spinnen an. Auch Ratten und Mäuse wurden angelockt. Viele Fischer hielten sie für Unglücksbringer, weil sie die Fische verscheuchten.
Wir hörten auf zu lachen und fuhren dann los, nachdem wir noch einige E-Mails verschickt und neue mit Cat Co und jemandem, der unser Ruder reparieren sollte, ausgetauscht hatten. Wir waren auf dem Weg zu einer versteckten Bucht in der Nähe von Norman Island (auch bekannt als Schatzinsel, da Gerüchten zufolge Piraten sie im 18. Jahrhundert als Versteck für ihre Schätze nutzten). Wir fanden einen schönen Platz und bereiteten uns darauf vor, den Anker zu werfen. Doch dann die Überraschung: Unsere Ankerwinde funktionierte nicht! Sie war blockiert, und die Ankerkette war straff gespannt und ließ sich nicht bewegen. Die Ankerwinde ist die Maschine, mit der wir den Anker absenken. Es war bereits gegen 16 Uhr, also mussten wir einen guten Platz für die Nacht finden. Meine Mutter übernahm das Steuer, während mein Vater versuchte, die Ankerwinde wieder in Gang zu bringen. Wir fuhren los in Richtung der nahegelegenen White Bay, wo es angeblich Bojen gab, an denen wir das Boot festmachen konnten, ohne den Anker zu benutzen. Unterwegs versuchten wir, die Ankerwinde zu reparieren. Für den Fall, dass sich der Anker löste, befestigte mein Vater einen Ankerhaken, um ihn zu sichern. Als wir schon über drei Viertel des Weges nach White Bay zurückgelegt hatten, funktionierte die Ankerwinde plötzlich wieder, und die Kette begann sich zu bewegen. Für einen kurzen Moment – vielleicht sogar weniger – jubelten wir! Doch aufgrund des Gewichts des Ankers und der Schwerkraft rutschte der Anker immer weiter ab… und ab… und ab. Meine Mutter schaltete den Motor in den Leerlauf. Wir sahen zu, wie der Anker, die gesamte Kette und sogar das Ende des Seils (das Stück Seil am Ende der Ankerkette, das am Boot befestigt ist, damit die Kette nicht versehentlich komplett ins Wasser fällt) abrissen und im Wasser verschwanden. Dann war es still. Unser Anker lag nun weit unter unserem Boot. Genau, unser Anker und die gesamte Kette waren irgendwo unter uns und nicht mehr an Bord. Wir liegen jetzt in White Bay vor Anker, bis Dienstag, wenn wir wieder nach Sopers Hole fahren, um einen neuen Anker zu besorgen und einige andere Dinge reparieren zu lassen. Das zeigt mal wieder: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus – oder in unserem Fall: Wenn das Leben dir Bananen gibt, mach sofort Bananenbrot!
Am nächsten Tag backten wir tatsächlich Bananenbrot und Bananenpfannkuchen und aßen den Rest der Bananen auf, um alle loszuwerden. Und um sicherzugehen, dass wir auch alles Pech loswurden, führten wir endlich eine richtige Bootstaufe durch und stießen auf die „Wanderlust“ an. Von nun an sollte alles reibungslos verlaufen!




